· 

Gesundes Magenbrot

 

Kennst Du Magenbrot? In der Schweiz findet man es an jeder Chilbi und jedem Weihnachtsmarkt. Ob es eine Schweizer Spezialität ist? Darüber kann man sich sicherlich streiten. Selbermachen klappt jedenfalls überall!

 

 

Der Name des Magenbrots geht übrigens auf die magenfreundlichen Eigenschaften der darin enthaltenen Gewürze zurück: Nelken, Zimt, Sternanis, Muskatblüten und Co. sollen die Verdauung anregen und gegen Entzündungen und Keime helfen. Leider trägt der Zucker im heutigen Magenbrot nicht gerade zu einem gesunden Bäuchlein bei. Wieso also nicht eine Variante versuchen, die mehr auf Gewürze und weniger auf Zucker setzt? Probier es doch mal aus! Ich konnte schon einige skeptische Testesser überzeugenUnd es ist überraschend einfach gemacht!

 

Zutaten für ein Brownieform von ca. 30 cm x 26 cm:

 

Für den Teig

 

  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 50g Kokosmehl (alternativ mehr Dinkelmehl)
  • 5 El Erythrit (oder eine andere körnige Zuckeralternative, z.B. Kokosblütenzucker)
  • 2 El Kakaopulver
  • 2 El Lebkuchengewürz
  • Prise Salz
  • Päckchen Backpulver
  • 4 El Reissirup (alternativ Honig)
  • 400ml Wasser

 

Für den Guss

 

  • 50g dunkle Schokolade (ich verwende 85%ige)
  • 1 El Kokosöl
  • 2 El Reissirup (alternativ Honig)
  • 1 El Lebkuchengewürz
  • Etwas heisses Wasser

     

Alle trockenen Zutaten für den Teig vermengen, den Reissirup und das Wasser zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. In die Backform füllen.

 

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze knapp 20 Minuten backen. Auskühlen lassen und in Rechtecke schneiden.

 

Für den Guss die Schokolade zusammen mit dem Kokosöl und dem Reissirup schmelzen. Vorsichtig löffelweise heisses Wasser zugeben und gut verrühren, bis eine Öl ähnliche Konsistenz entsteht. Das Lebkuchengewürz ebenfalls zugeben.

 

 

 

Je nach ästhetischem Anspruch die Stückchen einzeln in den Guss tauchen und auf einem Gitter abtropfen lassen. Eilige werfen mehrere gleichzeitig in die Schüssel ;-).

 

 

 

Das Magenbrot hält sich in einer Keksdose gut 2 Tage; im Kühlschrank sicherlich etwas länger. En Guete!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0