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Ernährung und Schlaf

Schlaf ist einer der wichtigsten Pfeiler für ein gesundes Leben. Genauso wie die Ernährung. Und was viele nicht wissen: Was und wann wir essen, kann zu einem guten Schlaf beitragen oder uns leider auch den Schlaf rauben.

 

Essen wir spät abends noch eine schwere Mahlzeit, kann uns dies um den Schlaf bringen. Der Grund dafür ist, dass der Körper den Stoffwechsel ankurbelt, um das Essen zu verdauen. Zudem agieren die bei der Verdauung ausgeschütteten Hormone wie z.B. Insulin als Gegenspieler zum Schlafhormon Melatonin.

 

Neben späten üppigen Mahlzeiten können aber auch Hungergefühle den Schlaf rauben. Besser ist es, die letzte Mahlzeit des Tages früh genug zu geniessen und mit Bedacht zu wählen. Denn mit dem richtigen "Bettmümpfeli" schläft es sich gleich viel besser. Omas Geheimrezept - die heisse Milch mit Honig - enthält z.B. tatsächlich recht viel Tryptophan, welches die Serotoninbildung ermöglicht. Serotonin, auch als "Glückshormon" bekannt, fördert die Schlafbereitschaft. Neben Omas Milch sind zum Beispiel folgende Lebensmittel reich an Tryptophan: Bananen, Avocados, Cashews, Datteln, Geflügel, Sojaprodukte, Parmesan, Eier,.... Es lohnt sich definitiv, solche Lebensmittel ins Abendessen einzubauen.

 

Sehr hilfreich können zudem Kräutertees mit Baldrian, Lavendel, Melisse oder Hopfen sein.

 

Schlafkiller hingegen sind:

  • Säure- oder Vitamin C reiche Zitrusfrüchte: Können den Kreislauf anregen
  • Koffeinhaltige Getränke (auch koffeinhaltige Tees!)
  • Alkohol: Alkohol mag zunächst schlaffördernd wirken, bringt aber die Schlafphasen so durcheinander, dass die Schlafqualität leidet
Bei Schlafstörungen lohnt es sich also, erst allfällige Schlafkiller zu vermeiden, tryptophanreiche Lebensmittel v.a. zum Abendessen einzubauen und ergänzend auf Tees zurückzugreifen.

Pfuus guet, Deine Fräulein Fein


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