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in der Küche von.... Kids am Tisch

 

Für das heutige „…in der Küche von“ Interview durfte ich gleich zwei spannende Frauen besuchen.  

 

Pascale und Monika stehen hinter dem Online Magazin „Kids am Tisch“, dem ersten kostenlosen Online-Magazin für Eltern mit Interesse an Kulinarik. Vor einigen Monaten durfte ich bereits ein Rezept für ihr Magazin beisteuern (die Kürbiskern-Cranberry-Riegel der November 2018 Ausgabe) und habe die beiden jetzt in ihrem kreativen Atelier besucht.

 

 

 

Wie viele Mütter setzen sich auch Pascale und Monika täglich mit der Frage „Was koche ich heute?“ auseinander. Dabei sind sie bestrebt, ihren Liebsten saisonale, lokale und gesunde Nahrungsmittel aufzutischen.

 

Sie setzen auf Mahlzeiten, die genussreich und doch einfach in der Zubereitung und abwechslungsreich sind. Denn Kinder sind keine einfachen Tischgenossen. Deshalb liefert Kids am Tisch u.a. Rezepte zu den Themen Finger-Food, Gemüseverweigerer, No-Food-Waste, 1x kochen – 2x geniessen sowie Low Carb. Zudem bieten sie viel Wissenswertes rund um Saisonalitäten sowie Tipps, Kolumnen und Gastbeiträge zum Thema Kochalltag mit Familie.

 

 

 

Pascale und Monika, wie kam Euch die Idee, ein Online Magazin zu publizieren? Wie ist kidsamtisch entstanden?

 

 

 

Pascale: Ich war als Brand Manager u.a. im Food Bereich tätig. Ein Magazin hat mich schon länger gereizt, aber ein Print Magazin war finanziell nicht tragbar. Mein Mann und ich haben immer gerne gekocht. Als ich dann als Mutter täglich mehrmals kochen musste, wurde das Hobby zum Alltag und ich habe ich die Freude daran verloren. „Was koche ich heute? ist die grosse Frage des Mami seins. Mit dem Magazin wollen wir andere Mamis dabei inspirieren, und ihnen den Koch-Alltag erleichtern.

 

 

 

Monika: Ich bin bei Kids am Tisch für den Online Bereich zuständig. Das Wissen habe ich mir ‘learning by doing angeeignet. Davor war ich Produkt Managerin. Ich war schon immer ein Genussmensch und interessiert an neuen Rezepten. Kinder sind heikler mit dem Essen und wir wollen dabei helfen, Gerichte für die ganze Familie zu finden.

 

Natürlich richtet sich das Magazin aber auch an Nicht-Mamis. Gerade die Rubrik „Gäste Menü“ mit wertvollen Tipps zum Vorbereiten findet bei vielen Anklang.

 

 

 

Was sind die grössten Herausforderungen, wenn es um die Ernährung von Kindern geht?

 

 

 

Monika: Mütter haben heute hohe Ansprüche an sich selbst. Man will seine Kinder gesund ernähren, aber auch nicht stundenlang in der Küche stehen. Man muss gute, für sich selbst passende Rezepte finden und nicht immer nur nachgeben und sich nach den Kindern richten. Denn, wer will schon „blutte Teigwaren essen? Das funktioniert gut, indem man die Gerichte ansprechend anrichtet und/oder etwas Gemüse hineinschmuggelt.

 

 

 

Pascale: Natürlich ist jedes Kind anders. Aber viele Kinder mögen es z.B. lieber, wenn die Zutaten nebeneinander auf dem Teller angerichtet, statt miteinander vermischt sind. Und ja, viele Kinder mögen kein Gemüse, aber wir finden es sehr wichtig, immer Gemüse einzubauen. Wir setzen auf frisches Essen mit wenig Fertigprodukten, sind dabei aber nicht dogmatisch. 

 

Um Inspiration für eine ausgewogene Ernährung zu geben, zeigen wir im Magazin Menüs, wo sich Fleisch, Fisch und vegetarische Gerichte abwechseln. Bei jedem Gericht ist Gemüse irgendwie enthalten – mehr oder weniger „offensiv.  Die Rezepte kann man dann nach persönlichem Gusto oder Gusto der Kinder anpassen.

Habt Ihr Tipps, wie sich Gemüse besonders gut ins Essen schmuggeln lässt?

 

 

 

Pascale: Man kann z.B. in Hackfleischgerichten prima geriebenes Gemüse zugeben, oder auch geriebenen Blumenkohl in Polenta, und, und, und…

 

 

 

Monika: Ein sehr beliebtes Rezept sind unsere Blumenkohl Nuggets mit püriertem Blumenkohl und Kartoffeln. Auch alles, was mit den Fingern gegessen werden kann, kommt gut an. Dafür gibt es bei uns die Rubrik „Finger Food“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr habt vorhin erwähnt, dass Mütter mit vielen Erwartungen konfrontiert werden und glauben, ihre Kinder perfekt ernähren zu müssen. Wie geht man damit um?

 

 

 

Monika: Wir wollen einen entspannten Umgang mit dem Essen vermitteln und empfehlen, regional und saisonal zu kochen. Dogmen bringen wenig. Es ist nicht realistisch, dass Kinder keinen Zucker oder nie Chips essen. Das bringt nur Stress.

 

 

 

Pascale: Wir empfehlen auch gerne mal „Fertigprodukte“, die wir gut und praktisch finden. Viele Dinge, wie z.B. Ketchup kann man aber auch selbst herstellen, und dafür liefern wir gerne die Rezepte. Wenn jemand Zeit und Lust hat, ist selbstgemacht natürlich toll. Und sonst darf auch mal ein Fertigprodukt verwendet werden.

 

 

 

Esst Ihr das Gleiche wie Eure Kinder?

 

 

 

Pascale: Ja, wir kochen nicht separat. Aber es kann sein, dass mein Sohn mehr vom einen und weniger vom anderen nimmt und für uns Erwachsene gilt das Gleiche. Bei uns stehen immer Pfeffer, Chili-Flocken und Fleur de Sel auf dem Tisch. So können die Erwachsenen noch etwas aufpeppen.

 

 

 

Monika: Die Kinder besuchen uns auch im Kochstudio, wir essen zusammen und sie geben uns ehrliches Feedback zum Essen, was wir sehr schätzen. Denn es soll ja besonders den Kindern schmecken - sie sind unsere besten Testesser.

 

 

 

Habt Ihr ein Lieblingsrezept aus Euren bisherigen Magazinen? Was müssen alle Mamis und Nicht-Mamis ausprobieren?

 

 

 

Beide: Puh, gar nicht so einfach, z.B.

 

-       Ganz aktuell: die Gerstensuppe

 

-       Im Winter: Das Kürbis-Curry mit Koriander (September 2018 Ausgabe) 

 

-       Im Sommer: Sommersalat mit Wassermelonen und Granatapfel (Juli 2017 Ausgabe)

 

-       Für alle, die nicht so gerne kochen: Tortellini-Auflauf mit Spinat (Juli 2018 Ausgabe)

 

 

 

Was ist Euer Lieblingsgericht für Euch ganz alleine?

 

 

 

Monika:*lacht* Gehacktes und Hörnli mit Apfelmus

 

Pascale: Ofengemüse mit Humus und Feta

 

 

 

Wie geht es mit Kids am Tisch weiter? Was sind Eure Pläne?

 

 

 

Pascale: Es sind zusätzliche neue Rubriken zu erwarten. Gerade haben wir das Magazin um die Rubrik „Let’s Party – Ideen für den Kindergeburtstag erweitert. Weitere Ideen sind z.B. wie man Kindergerichte für Erwachsene „pimpen“ kann und vieles mehr.

 

 

 

Da sind wir gespannt! Vielen Dank an Pascale und Monika für die Einblicke und wertvollen Tipps.

 

 

Mehr zu Kids am Tisch:

 

Das Magazin Kids am Tisch erscheint 6x jährlich und wird in der kostenlosen App ‘Kids am Tisch’ publiziert. Lade Dir die gratis App auf Dein Tablet oder Smartphone und lass Dich inspirieren.

 

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