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Das perfekte Frühstück

Wir kennen es alle; morgens muss es schnell gehen. Trotzdem lohnt es sich, sich ein paar Gedanken zu der ersten Mahlzeit des Tages zu machen und sich dafür einige Minuten Zeit zu nehmen. Denn die Nacht bietet unserem Körper die längste Fastenperiode. Morgens sind wir bereit, wieder Nahrung aufzunehmen und was wir unserem Körper anbieten, wird aufgesogen wie von einem Schwamm. Deshalb sollte unsere erste Mahlzeit besonders nährstoffreich sein.

 

Viele beliebte Frühstücksvarianten sind sehr zuckerreich, sättigen uns nur kurzfristig und so haben wir nach einem Gipfeli oder Confi Brötli rasch wieder Hunger. Ein gutes Frühstück sollte uns bis zum Mittagessen satt halten. Um das zu erreichen, sollten wir auch beim Frühstück darauf achten, eine Portion Eiweiss zuintegrieren, z.B. in Form von Joghurt oder Eiern. Zudem sollten wir eine Kohlenhydratquelle wählen, die viele Ballaststoffe enthält und unseren Blutzuckerspiegel nicht zu stark ansteigen lässt, z.B. Haferflocken, grobes Vollkornbrot, Bananen oder Beeren. Fett, z.B. in Form von Nüssen, hilft uns ebenfalls, bis zum Mittag angenehm satt zu bleiben.

 

Egal, ob Du ein herzhaftes oder süsses Frühstück bevorzugst – hier sind einige gesunde Ideen:

  • Ein Omelette mit Gemüse und einem Stück Vollkornbrot
  • Porridge mit Früchten
  • Joghurtmit selbstgemachtem Granola und Früchten LINK ORANGEN GRANOLA
  • Magerquark mit Früchten und Nüssen
  • Vollkornbrot mit Käse und etwas Rohkost

Achte bei Deinem Frühstück einfach auf folgende Grundregeln: zuckerarm, ballaststoffreich, mit einem ausgewogenen Verhältnis von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten

Das sollten wir hinkriegen, oder?

 

Und was, wenn ich einfach kein Frühstückstyp bin?

Das ist völlig ok! Die Meinungen, ob frühstücken an sich eine gute Idee ist, gehen stark auseinander. Viele Experten bezeichnen das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages, die späteren Heisshungerattacken vorbeugt. Andere, z.B. Verfechter des intermittierenden Fastens, sehen Vorteile, das Frühstück ausfallen zu lassen, bzw. sehr spät zu frühstücken.

Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören. Wer körperlich schwer arbeitet, oder morgens am meisten leisten muss, braucht wahrscheinlich ein Frühstück. Hat jemand morgens noch keinen Hunger oder Appetit, kommt er sicher noch einige Stunden ohne eine Mahlzeit aus und das Frühstück könnte ihn eher belasten.

 

In diesem Sinne wünsche ich eine erfolgreiche und energiegeladene Woche.

 

Herzlichst, Deine Fräulein Fein

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